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Meine Zeit in der Fachklinik Münstertal

Ich heiße Monique, bin 17 Jahre alt und habe meine letzten drei Wochen zusammen mit meiner Mutter und meinem kleinen Bruder Maurice in der Klinik Münstertal verbracht.

Monique berichtet aus dem Klinkalltag

Wir waren z.B. auf verschiedenen Bergen, die wir mit einer Gondel erreicht haben oder wir waren in Freiburg. In der Woche hatte meine Mutter Anwendung, während Maurice und ich in der Betreuung gewesen sind. Ich selbst war in der roten Gruppe. Man sollte vorher vielleicht erwähnen, dass ich im Rollstuhl sitze.

Ich muss zugeben, dass ich zuerst sehr skeptisch war, als es hieß, ich solle in eine Betreuungsgruppe, aber als ich die Gruppenleitung Wayann kennengelernt habe, und sie mir sagte, ich könnte auch ein bisschen was für mich machen, legte sich das. Ich habe in den drei Wochen viele Leute kennengelernt. Ehrlich gesagt, habe ich nicht viele Kinder gehabt, mit denen ich viel unternommen habe. Dafür hatte ich umso mehr Spaß mit den Betreuerinnen und Betreuern der Gruppe. Auch in diesem Aspekt habe ich viele unterschiedliche Leute kennengelernt. Zum Beispiel Alex, der eigentlich aus der lila Gruppe kommt, aber trotzdem ein paar Tage hier war.

Es gab Dinge, an die ich mich gewöhnen musste, aber schlussendlich werde ich manche Dinge irgendwie vermissen. Nach dem ersten Obstkreis waren wir entweder draußen spazieren oder wir waren einfach nur auf dem Außengelände. Die letzte Woche habe ich oft mit Kevin und Luca, ebenfalls zwei Betreuer bei den Schaukeln gesessen und wir haben uns unterhalten, während die beiden gleichzeitig auf ihre Kinder aufgepasst haben. Allgemein kann ich also sagen, dass ich durchaus beschäftigt war, wenn ich mal nicht geschrieben oder gelesen habe.

Allerdings gibt es eine Sache, die ich in der Gruppe überhaupt nicht vermissen werde: Diese Kinderlieder, die jeden Tag für die deutlich jüngeren Kindern gespielt wurden. Trotzdem war es im Allgemeinen ein schöner und nebenbei wirklich leckerer Aufenthalt hier.