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Tag der offenen Tür in den Klinken Eichhof und Schuppenhörnle

Das Wetter hatte es wahrlich nicht gut gemeint, als Träger, Leitung und Mitarbeiter der Kliniken Eichhof und Schuppenhörnle zu einem Tag der offenen Tür einluden.

Dem zu Trotz fanden sich aber zahlreiche Ehrengäste und Besucher in den beiden Kliniken ein.

In der Klinik Eichhof konnte Verwaltungsleiterin Anette Fengels neben der Landtagsabgeordneten Marianne Wonnay, Bürgermeister Reinhold Scheer, Pfarrer Klaus Frey, Zweitälerland- Prokuristin Ulrike Schneider , einen Vertreter des Arbeitsamtes und nicht zuletzt den Geschäftsführer des Deutschen Arbeitskreises als Träger , Klemens Wehr begrüßen.

 

In den Grußworten und Redebeiträgen kam durchgängig zum Ausdruck, dass man sehr froh sei, den Fortbestand der Klinik Eichhof gesichert zu sehen und man beeindruckt  sei von der modernen Ausgestaltung wie auch von der medizinischen Konzeption des Hauses.

 

Der ärztliche Leiter der Einrichtung, Dr. Wolfgang Fengels zeigte auf, wie sich die Klinik Eichhof von einer Kureinrichtung zu einer Schwerpunktklinik für Ernährungsmedizin entwickelte, ja unterdessen als Lehrklinik für Ernährungsmedizin der DAEM zertifiziert werden konnte. Früher, so bemerkte Dr. Fengels, der seit vielen Jahren in der Klinik tätig ist, habe es mit ihm einen Arzt für alle Fälle gegeben. Heute stehen ihm weitere Fachärzte, aber auch entsprechendes Fachpersonal aus allen Bereichen zur Verfügung um den Erwartungen und Ansprüchen von Kostenträgern und Patienten gerecht zu werden.

 

Einen ganz wichtigen Stellenwert hat inzwischen auch die Ökotrophologin im Rahmen der Schulungsprogramme bekommen, da besonders bei Kindern die Motivation spielerisch geweckt werden muss.

Bekanntlich ist ja die Motivation ein wichtiges Element im Bereich der Vorsorge und deshalb auch Thema regelmäßiger  Schulungen, betonte Dr. Fengels. Der Vorsorge komme heute, angesichts der erschreckenden Zunahme von Diabetes Typ I/II , bereits im Kindesalter, sowie weiterer Essverhaltensstörungen ein besonderer Platz im Rahmen der medizinischen Betreuung zu.  

 

Die anschließenden Führungen durch das Haus, Möglichkeiten, sich mit den Fachkräften aus unterschiedlichen Bereichen auszutauschen bzw.. sich zu informieren, sowie ein großzügiges Buffet , welches unter diätetischen Aspekten angeboten wurde, gaben der Veranstaltung einen weiteren, entsprechenden Rahmen.

 

Am Nachmittag war dann Geschäftsführer Klemens Wehr  zu Gast in der Klinik Schuppenhörnle, wo  bereits zahlreiche Gäste der Einladung zum Tag der offenen Tür gefolgt waren.

Anlass war auch hier das 50jährige Bestehen des Deutschen Arbeitskreises für Familienhilfe e.V., Träger der Klinik Schuppenhörnle.

 

Neben Führungen in kleinen Gruppen, Gesprächen mit Vertretern verschiedener Fachbereiche und einer Ausstellung über die Entwicklung der Klinik, wie auch anderer Einrichtungen des Trägers,  überraschte Verwaltungsleiter Matthias Halsch und seine Mitarbeiter die Gäste mit einem unterhaltsamen Programm für die kleinen Besucher.  Im Rahmen der Bilderausstellung auf Tafeln im Foyer konnte die Entwicklung der Klinik Schuppenhörnle von einem DAK – Kindererholungsheim zur heutigen Fachklinik nachvollzogen werden. Insbesondere die grundlegende Renovierung der Einrichtung, welche 1998 abgeschlossen wurde, beeindruckte die Besucher.

 

Bei Kaffe und Kuchen konnte sich jeder  Interessierte über die Qualität der Küche bzw.  der  Speise – Angebote, von Normalkost, über vegetarisches Essen bis zu Diäten, z.B. bei Neurodermitis und  Allergien,  sowie  Reduktionskost  einen entsprechenden Eindruck verschaffen.

 

Aufgrund des schlechten Wetters bestand leider kaum die Möglichkeit, sich in dem riesigen klinikeigenen Areal (80.000 qm) mit Spielplätzen  und Liegewiesen umzusehen.

29.09.08