18 Jahre Eltern-Kind-Klinik Norderheide in Bordelum
Erfolgreiche Fachtagung und Seminarwoche in der Klinik Norderheide in Bordelum mit Claus Moldenhauer.
Im Rahmen regelmäßiger Fachtagungen in den sechs verbandseigenen Kliniken des Deutschen Arbeitskreises für Familienhilfe e.V. konnte in Bordelum der stv. Vorstandsvorsitzende der DAK, Claus Moldenhauer vom Vorsitzenden und Geschäftsführer Klemens Wehr begrüßt werden. Wie Klemens Wehr in seiner Einführung betonte, gebe es schon seit Jahrzehnten vielfältige Anknüpfungspunkte zur DAK. Umso mehr warte man im Hinblick auf die geplanten gesetzlichen Neuerungen im Gesundheitswesen mit Spannung auf den Beitrag von Claus Moldenhauer. "Als Träger von sechs Fachkliniken mit über 1000 Betten in den schönsten Lagen des Hochschwarzwaldes und Schleswig Holsteins, sowie Träger von eigenen Sozialdiensten und Beratungsstellen sehen wir die stationäre Mutter-Vater-Kind – Behandlung nicht nur als einen abgeschlossenen dreiwöchigen Behandlungsverlauf, sondern als einen Prozess, in dem Vorbereitung, Abwägung von eventuellen Alternativen zur stationären Behandlung und die Nachsorge einen festen Platz hat und den Behandlungserfolg maßgeblich mitbestimmt!" Betonte Klemens Wehr.
Über 150 Kurberaterinnen, auch von caritativen Verbände, Sachbearbeiter der Kassen und die Mitarbeiter der eigenen Sozialdienste waren der Einladung zu dieser Tagung gefolgt, welche auch als Beitrag zum 50jährigen Bestehen des Trägervereines wie auch zum 18jährigen Bestehen der Klinik Norderheide in Bordelum gedacht war. Neben Beiträgen von Ärzten und Therapeuten der eigenen Kliniken, die sich u.a. mit Fragen der Behandlung von Aipositas/Übergewicht bzw. Eßverhaltensstörungen, psychosomatischen Erkrankungen u.v.a. beschäftigten, wurden die Leitungen und Angebote der Klinik Norderheide von der leitenden Ärztin Angelika Frank vorgestellt. Im Mittelpunkt der Tagung stand schließlich der Beitrag von Claus Moldenhauer. Die für alle Anwesenden wichtige Frage der Bewertung und Zukunft von Mutter/Vater-Kind-Maßnahmen wurde sowohl von Claus Moldenhauer, wie auch von weiteren anwesenden Kassenvertretern, wie Guido Stannies von der Hamburg – Münchner, eindeutig in dem Sinne beantwortet, dass derartige Leistungen auch künftig ihren Stellenwert behalten werden und die Notwendigkeit solcher Angebote als zwingend notwendig erachtet wird. Moldenhauer ging dann auf die geplanten Änderungen innerhalb der DAK ein, die in den nächsten Jahren u.a. die Schaffung von regionalen Kompetenzcentern vorsehen. Ob es zu dem geplanten Einheitsbeitragssatz der Krankenkassen im nächsten Jahr kommen wird, wusste auch Claus Moldenhauer nicht abschließend zu bewerten. „Da sind wir leider von der Politik abhängig“, betonte der stv. Vorstandsvorsitzende.
20.02.08



