ADHS-Reittherapie

Mia, Giuliano und Noa-Elias haben bei ihrer„ADHS-Reittherapie“ Mut und Ausdauer bewiesen.

Das sagen nicht nur die Reit-Therapeutinnen, sondern auch die tierischen Therapeuten Ohio und Lolly mit einem kräftigen Wiehern sowie die Hunde Minnie, Else und Pünktchen mit einem freudigen Bellen.

So wird sofort klar, dass es sich bei dem Angebot des therapeutischen Reitens um Tiergestützte Interventionsmaßnahmen handelt.

Angekommen in der Reithalle auf dem Stollberg  – und nachdem die Reithelme aufgesetzt waren –  haben sich Mia, Giuliano und Noa-Elias bei vielfältigen Aufgaben und Aktivitäten nicht nur einzeln, sondern vor allem auch als Team bewährt.

Vom Striegeln der Pferde, Aufbau des Parcours, Abschreiten zu Fuß und Balancieren auf den Holzstangen, bis hin zum gegenseitigen Führen von Pferd mit Reiter am Führzügel, war jedesmal auch die gegenseitige helfende Hand eines der drei Kinder gefragt.

Schön war es zu beobachten, wie die geduldigen und gutmütigen Therapiepferde nach getaner Arbeit in der Reithalle frei laufen durften und dabei kontaktfreudig die Nähe der Kinder suchten. Auch die Therapiehunde kamen bei einer ausgiebigen Kuschelrunde nicht zu kurz.

Schließlich wurde dann regelrecht mit Feuereifer noch die Vorhalle gefegt. Anschließend bekamen Mia, Giuliano und Noa-Elias eine kleine Urkunde überreicht. Danach ging es wieder zurück in die Mutter-/Vater-Kind-Fachklinik Norderheide, wo die Kinder über einige spannende Erlebnisse zu erzählen hatten.