Närrische Tage in der Fachklinik Münstertal

Am 4. Februar waren morgens viele Kinder und auch manche Mitarbeiterinnen in Nachthemd und Schlafanzug unterwegs. Wer dachte, die hätten alle verschlafen, irrte sich: Es war der "Schmutzige Dunschdig", an dem traditionell der "Hemdklunki" stattfindet.

Spiel und Spaß für alle

Beim Limbotanz durfte sich jeder einmal ausprobieren

Das bedeutet, die Fastnachtszeit hat begonnen. So richtig los ging es mit der "Schulbefreiung". Die Leiterin der Kinder- und Jugend-Pädagogik , Martina Schellhorn, befreite die Kinder vom Unterricht und zog mit Ihnen in einer Polonaise durch das Haus. Die Schulkinder besuchten die anderen Betreuungsgruppen in ihren mit Luftballons und Luftschlangen dekorierten Räumen. Es wurde gesungen, gespielt und wer wollte konnte sich schminken lassen.

Am Nachmittag feierten die "Hemdklunki" noch in der Turnhalle, alle waren eingeladen, auch die Eltern. Bei Spiel und Tanz amüsierte sich Groß und Klein, mit und ohne Handicap. Auch am Rosenmontag gab es Programm: Die einen feierten in ihren Gruppen, andere besuchten mit ihren Betreuern die Staufener Städtle-Fasnet.

Für diejenigen, die auf eigene Faust die Fastnachtsbräuche der Region kennenlernen wollten, wurden Veranstaltungshinweise zu den zahlreichen Umzügen und anderen traditionellen Veranstaltungen in der Region ausgehängt. Viele erzählten danach begeistert von originellen Umzugswägen, Hexen und anderen Hästrägern.

Wie jedes Jahr war am Aschermittwoch wieder alles vorbei, die Kostüme wanderten in den Schrank oder in den Koffer. Aber wer noch nicht genug hatte, oder erst an diesem Tag angereist war, konnte sich damit trösten, dass es im Rahmen der "Bure-Fasnet", die immer einen Tag nach dem Aschermittwoch beginnt, am 14.02. nochmal einen Umzug im Nachbarort Sulzburg gibt.