Närrische Zeiten in der Fachklinik Münstertal

In Staufen und Umgebung ist Fasnacht ein weit verbreiteter Brauch. Dies ging am Haus Münstertal nicht spurlos vorbei...

Bunt verkleidet und mit viel Spaß in die Fastnachtszeit

Auch für die Mitarbeiter stets ein großes Vergnügen

Maskierte Fröhlichkeit

Zur Einstimmung auf die närrische Zeit wurden zuerst die Bräuche hier im Ländle vorgestellt. Gezeigt wurde das „Häs“ (Kostüme) verschiedener Zünfte aus der Region: „Belchengeister“ und „Chäsliwieber“ aus dem Münstertal, die Maske vom „Straumann“ aus Heitersheim und als Highlight kam sogar eine „Turmsträßlerin“ aus Freiburg. Alle Narren haben die Geschichte ihrer Zunft vorgestellt. Natürlich durfte auch ein Narrenmarsch nicht fehlen, auf den ausgelassen getanzt wurde. Die Küche reichte dazu selbstgebackene „Badische Scherben“ eine Fasnachtsspezialität der Region.

Am „Schmutzigen Dunnschtig“ wurde die Fasnet eingeleitet, die Mitarbeiter kamen als „Hemdglunki“ in Schlafanzug oder Nachthemd zur Arbeit, nicht nur für manch ein Kind war dies zuerst verwunderlich. Spätestens bei der Hemdglunki- Party am Nachmittag waren alle in ausgelassener Stimmung. Es wurde kräftig mitgesungen und getanzt. Eine Polonaise hat natürlich auch nicht gefehlt. Auch für das leibliche Wohl wurde gesorgt. Nach einer kleinen Stärkung ging es weiter mit Tanzspielen. Alle konnten bei den Spielen mitmachen, ob jung oder alt, ob mit oder ohne Handicap, ob mit oder ohne Fasnachtserfahrung. Für ein närrisches Wochenende bot der Narrenfahrplan den Familien ein vielseitiges Angebot an Umzügen in der Region.

Am Rosenmontag wurde in den Kindergruppen gefeiert, geschminkt, ein Schatz gesucht oder das närrische Treiben im „Städtle“ besucht. Zum krönenden Abschluss kam am Fasnetszieschdig Rixa Malotki mit dem Nachwuchs der Staufener „Schnurrewieber“ zu uns ins Haus. Die 45 „Schnurrenwieble“ zeigten uns in der Turnhalle Tänze und einen kleinen Sketch. Danach wurde mit allen gemeinsam gefeiert. Beim „Cowboy und Indianer Lied“ hielt es keinen mehr auf der Bank und so wurde ausgelassen getanzt.

Zur Verabschiedung und als Dankeschön kam das NARRI – NARRO schon von ganz allein!