Mutter-Kind-Kur und Vater-Kind-Kur



Von den Anfängen bis Heute - eine kurze Chronik der Geschichte des Vereins

1958

Gründung der Arbeitsgemeinschaft „Familienhilfe“ in Freiburg durch Gerhard Wehr mit der Zielsetzung sich der Ärmsten in unserer Gesellschaft anzunehmen. Das waren die Familien von Strafgefangenen, gefährdeten Kindern im Betreuungsbereich des Kinderschutzbundes und immer wieder Familien in wachsender Zahl in gesundheitlichen und finanziellen Notlagen. Die Hilfen zur Gesundheit standen neben pädagogischen Hilfen im Vordergrund der Bemühungen.

1961

Rechtsform der Arbeitsgemeinschaft „Familienhilfe“ als eingetragener, gemeinnütziger Verein, gleichzeitig Erwerb des Familienerholungsheimes Haus Tannenhof in Todtnauberg. Festredner anlässlich der Eröffnung war Bundesfamilienminister Franz Josef Würmeling.
Diese Einrichtung wurde damit zur Wiege der Mutter-Vater-Kind-Kuren in der Bundesrepublik Deutschland.
Weitere Erholungseinrichtungen und heutige Fachkliniken kamen hinzu.
Fachklinik Münstertal in Staufen, Haus Dornröschen in Staufen (1969, 1975)
Fachklinik Eichhof im Simonswald (1977)
Fachklinik Schuppenhörnle in Feldberg/Falkau (1986)
Fachklinik Norderheide in Bordelum (1990)
Erweiterung der Klinik Norderheide durch die Häuser Uphusum und Büttjebüll in Bordelum (1996)
Fachklinik Ursee in Lenzkirch (1994)

1962

Mutter-Vater-Kind-Kuren. Als erste Institution in der Bundesrepublik Deutschland Beginn von Mutter-Vater-Kind-Kuren in eigenen Einrichtungen.

1965

Besuch des Bundesfamilienministers Bruno Heck in Todtnauberg.

1988

Klemens Wehr wird zum Geschäftsführer des Vereins berufen.

1998

Ausrichtung des 1. Europäischen Kongresses für eine „Aufwertung der Erziehungsarbeit“ in der Frankfurter Paulskirche und im Römer. Mit den Hauptrednern Ministerpräsidentin Heide Simonis, Ministerpräsident Kurt Biedenkopf und Präsident Monsieur Jean Paul Probst.
Der Deutsche Arbeitskreis für Familienhilfe e.V. unterstützt Bestrebungen, die eine Aufwertung der Erziehungsarbeit vorsehen und organisiert in diesem Zusammenhang Schriften, Kongresse und Familienprotesttage.

2001

Erweiterung der Betreuungsmöglichkeiten und Therapieräume in der Eltern-Kind-Fachklinik Eichhof in Simonswald.

2003 - 2007

Bauliche und konzeptionelle Veränderungen als Reaktion auf das aktuelle Anforderungsprofil der Krankenkassen im Segment Eltern-Kind-Kliniken nach § 111a SGB V.
U. a. Um- und Ausbau der Eltern-Kind-Fachklinik Münstertal in Staufen zur Schwerpunktklinik für Familien mit behinderten Kindern.
Die gesetzlichen Krankenkassen als Hauptkostenträger von Mutter-Vater-Kind-Einrichtungen entwickeln ein bundesweites Anforderungsprofil für stationäre Vorsorge- und Rehabilitation für Mütter, Väter und Kinder. In diesem Anforderungsprofil werden entsprechende bauliche, personelle und prozessuale Standards einschließlich Qualitätssicherung definiert.
Zu den Grundanforderungen in baulicher Hinsicht gehört die Unterbringung einer Familie in 2-Raum-Wohneinheiten.
Bis Ende 2007 erfüllt der Deutsche Arbeitskreis für Familienhilfe e.V. diese bauliche Grundanforderung in allen seinen sechs Kliniken zu 100 % und kann somit 350 Familien zu einem guten Standard aufnehmen und mit interdisziplinär arbeitenden Teams versorgen.

2010

Nach umfangreichen Sanierungs- und Neubauarbeiten im Juli 2010 Eröffnung der von der Nordelbischen Kirche erworbenen Mutter/Vater-Kind- Fachklinik Seefrieden in Dahme an der Ostseeküste.

2013

Im Dezember 2013 schließt die Fachklinik Eichhof nach 37 Jahren Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen.

2015

Im Mai 2015: Eröffnung des Neubaus "Hüsli", ein modernes Appartementgebäude der Fachklinik Ursee mit 8 Appartements auf 3 Etagen und weiteren Nutzungsräumen.

2016

Fachklinik Münstertal in Staufen: Beginn der Baumaßnahme eines Erweiterungsbaus mit 34 barrierefreien und rollstuhlgerechten Zweizimmer-Appartements.
Start der Spendenaktion "Helfen macht Freude".

2018

Der Verein wird sein 60jähriges Bestehen feiern.