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DEGEMED und DHV fordern langfristige Sicherung der Gesundheitsinfrastruktur

Reha- und Vorsorge-Einrichtungen sind unverzichtbarer Teil unserer Gesundheitsversorgung

Gemeinsames Positionspapier:

DEGEMED und DHV fordern langfristige Sicherung der Gesundheitsinfrastruktur

Einrichtungen brauchen eine stabile Finanzierung, um langfristig zu arbeiten.“ Vorsorge- und Reha-Einrichtungen sind systemrelevante Träger der Gesundheitsversorgung. Kur- und Heilbäder sind wichtige Akteure regionaler Wirtschafts- und Infrastrukturen. In den Regionen, in denen sie aufeinandertreffen, stützen sie durch den Erhalt stabiler Arbeitsmärkte und hochwertiger Gesundheitseinrichtungen den ländlichen Raum.

Daher haben die DEGEMED und der Deutsche Heilbäderverband (DHV) ein gemeinsames Positionspapier verfasst. Im gemeinsamen Positionspapier appellieren die DE GEMED und der DHV an die Bundesregierung, dringend notwendige Investitionen für die systemrelevanten Gesundheitsinfrastrukturen in Deutschland langfristig zu sichern. Dazu schlagen beide Verbände vor, die Mittel aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) des Bundes zu nutzen.

Zum Hintergrund erläuterte Dr. Maik Fischer, Co-Vorsitzender der DEGEMED: „Reha- und Vorsorge-Einrichtungen sind systemrelevant. Das haben wir spätestens in der Corona-Pandemie bewiesen. Über 1.000 Einrichtungen der medizinischen Rehabilitation und Vorsorge in ganz Deutschland versorgen jährlich mehr als zwei Millionen Patientinnen und Patienten stationär und ambulant. Viele dieser Einrichtungen liegen in Heilbädern und Kurorten. Sie profitieren auch von deren ortsgebundenen Heilmitteln und Gesundheitsinfrastrukturen. Im Hinblick auf künftige Krisen müssen wir das unbedingt erhalten.“

Ergänzend betonte der zweite Co-Vorsitzende der DEGEMED, Benjamin Nickelsen. „Wir treten dafür ein, die Gesundheitsversorgung ganzheitlich zu sehen und nicht nur sektoral. Reha- und Vorsorge-Einrichtungen bieten neben ihren Kernleistungen auch Prävention oder Nachsorge an und schließen damit viele Lücken. Diese

Für den DHV forderte die Präsidentin des Verbandes, Brigitte Goertz-Meissner, darüber hinaus, „Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie Heilbäder und Kurorte leisten einen wesentlichen Beitrag zur hoch wertigen Gesundheitsversorgung und sichern die medizinisch-therapeutische Versorgung der Bevölkerung im ländlichen Raum. Sie benötigen dafür eine dauerhafte und verlässliche Finanzierung ihrer langfristigen Investitionen ebenso wie der laufenden Betriebskosten.“ Die Aufteilung der Mittel des Sondervermögens SVIK (u.a.) in die Bereiche Verkehrsinfrastruktur, Krankenhausinfrastruktur oder Digitalisierung bieten hierfür sachgerechte Voraussetzungen, um diese leistungsfähige und dezentrale Gesundheitsinfrastruktur in Heilbädern und Kurorten zu sichern, so Goertz-Meissner.

DEGEMED und DHV führen in den kommenden Wochen Gespräche mit Bundestagsabgeordneten der Regierungsfraktionen aus den Fachbereichen Arbeit und Soziales, Gesundheit aber auch Tourismus und Wirtschaft. (vk)