Upcycling in der Fachklinik Münstertal

Wie die Corona-Zwangspause genutzt wurde



In der Fachklinik Münstertal wurde die Zeit der Schließung genutzt, um einiges im Haus und auf dem Gelände zu verschönern. In dieser Zeit entstand unter anderem ein Gemälde von Münstertal und dem höchsten Berg in der näheren Umgebung, dem Belchen.

Als der Kurbetrieb dann endlich wieder Mitte Juni starten durfte, waren noch einige Gegenstände übrig, die beim Aufräumen im Haus aussortiert worden waren.

So entstand die Idee des Upcyclings. Beim Upcycling geht es darum, scheinbare Abfallprodukte oder unnütze Gegenstände in neue Gebrauchsgegenstände zu verwandeln. Zuerst wurde aus einem alten Brett und Plastikschläuchen eine Murmelbahn für den Spielplatz. Damit auch jüngere Kinder ihre Murmeln selber einwerfen können, wurden noch zwei alte Stühle als Aufstiegshilfe ergänzt - natürlich farblich passend. Die nächste Projektidee war, ein großes Mensch-ärger-dich-nicht-Spiel für das Außengelände zu bauen. Sobald ein alter Tisch gefunden war, wurde dieser Plan in die Tat umgesetzt. Der Tisch wurde als Spielfeld angemalt. Als Spielfiguren sollten leere Plastikflaschen dienen. Sie wurden mit Sand befüllt und ebenfalls bemalt. Schließlich bekam der Tisch noch an jeder Ecke eine Tasche, sodass nach dem Spiel jeder Spieler seine Figuren verstauen kann. Noch bevor der Tisch auf dem Außengelände aufgestellt werden konnte, entdeckten die ersten Kinder den Tisch und begannen damit zu spielen. Schließlich waren noch zwei Lattenroste von Babybetten übrig - aber was daraus machen? Nach einigem Überlegen endlich eine Idee - ein "Vier-Gewinnt-Spiel".